Gutachter - Schäden an Gebäuden (PO 2018)

Sachverständiger für Schäden an Gebäuden
 

Weiterbildung zum Sachverständigen für Schäden an Gebäuden gemäß DIN EN ISO/IEC 17024

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02461 98181 0 02461 98181 81 info@sv-akademie.de

Aachener Strasse 9 - 11, 52428 Jülich

Informationen zur Ausbildung und Weiterbildung im Detail

Sachverständiger für Schäden an Gebäuden

mit den Abschlussoptionen

  • die allgemeine Sachkunde
  • Gutachter PersCert TÜV Rheinland
  • Sachverständiger gemäß DIN EN ISO/IEC 17024

Die Ausbildung zum Gutachter ist in drei Stufen aufgeteilt.

  • Step 1: Grundlagenseminar mit Sachkundeprüfung
    Dauer: 6 Tage
    Bildungsziel: die allgemeine Sachkunde
     
  • Step 2: Kernstudium mit Gutachterprüfung
    Regelstudienzeit: 4-6 Monate
    Bildungsziel: Gutachter für Schäden an Gebäuden
     
  • Step 3: Zertifzierung gemäß DIN EN ISO/IEC 17024
    Regelstudienzeit: 3 Monate
    Bildungsziel: zert. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden


De Lehrgang besteht aus den nachstehenden Modulen.

Step 1 | Grundlagenseminar
Bildungsziel: Die allgemeine Sachkunde

Themen und Inhalte:

Allgemeines und Recht

Bausachverständiger werden - Ausbildungsabschnitt 1

  • Anforderungen an den Sachverständigen
  • Arten des Sachverständigen
  • Werbung des Sachverständigen
  • Haftung des Sachverständigen
  • Vergütung des Sachverständigen
  • Arten von Gutachten
  • Anforderungen an ein Gutachten
  • Regeln beim Ortstermin

Immobilienbewertung

Bausachverständiger werden - Ausbildungsabschnitt 2

  • Verordnungen und Richtlinien
  • Wertbestimmende Faktoren
  • Gutachterausschuss
  • Bodenwertermittlung
  • Vergleichswertverfahren
  • Sachwertverfahren und NHK
  • Ertragswertverfahren
  • Praxisübung der normierten Bewertungsverfahren
  • Anforderung an ein Wertgutachten

Schäden an Gebäuden

Bausachverständiger werden - Ausbildungsabschnitt 3

  • Mängel und Schäden
  • Normen und Richtlinien
  • Anforderung an Bauteile
  • Bauzeichnung
  • Statik
  • Wärmeschutz
  • Feuchteschutz
  • Brandschutz
  • Schallschutz
  • Anforderung an ein Schadensgutachten

Sachkundeprüfung

Sachkundiger
mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation

Nach der erfolgreichen Teilnahme am Grundlagenseminar kann die Sachkundeprüfung des TÜV Rheinland abgelegt werden.

Prüfungsart:

  • Multiple Choice

Zu diesen Abschlüssen erhalten Sie:

  • Das TÜV Zertifikat PersCert
  • Option zum Erwerb des begehrten TÜV-Signets
     

Prüfungsgebühren:

299,00 € Netto
355,81 € Brutto inkl. ges. MwSt.

Step 2 | Kernstudium
Bildungsziel: Gutachter für Schäden an Gebäuden

Das Sachverständigenwesen

Themen und Inhalte:

rechtliche und versicherungstechnische Aspekte - Ass. jur. Ulrich Langen (AIA AG)

  • Grundlagen des privaten Vertragsrechts
  • Vertragsgestaltung
  • Haftung und Versicherungsschutz des Sachverständigen

Vertiefung: Das Sachverständigenwesen

  • Beauftragung und Heranziehung des Sachverständigen
  • Pflichten des Sachverständigen
  • Besonderheiten beim Ortstermin
  • Dokumentation und Objekterfassung
  • Gutachtenerstellung
  • Abweichungen und Toleranzen
  • Minderwerte

E-Learning | Klempnerei, Holzbau und Dächer

Erforderliche Grundlagenkenntnisse über häufig verwendete/eingesetzte Baustoffe und Konstruktionen

Grundlagen der Bautechnik

  • Zimmer- und Holzbauarbeiten
  • Holzschutz
  • Steildächer
  • Flachdächer
  • Dachaufbauten
  • Entwässerung
  • Blitzschutz

Grundlagen der Baustoffkunde

  • Bauholz
  • Holzschutzmittel
  • Betondachsteine und Dachziegel            
  • Steildachfolien
  • Metalle im Dach (Aliminium, Stahlbleche, Kupfer, Zink, Walzblei, Lochblech, Verbundbleche)
  • Dachrinnen und Entwässerung
  • Steg- und Hohlkammerplatten
  • Trapez- und Wellplatten
  • Bitumenabdichtung
  • Folienabdichtung

Präsenzseminar | Klempnerei, Holzbau und Dächer

Themen und Inhalte

Dachdeckungs- und Dachdichtungsarbeiten

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
     
    • Flachdach-Abdichtungen
       
      • Beanspruchungsklasse nichtzutreffend festgelegt
      • Eigenschaftsklasse: E1 bis E4 nichtzutreffend festgelegt
      • Gefälle: für Anwendungskategorie nicht ausreichend
      • Anwendungskategorie: K1, K2 nichtzutreffend festgelegt
      • Gefälle: Gefälle nicht fachgerecht geplant
      • Gefälle: statische Bauteilverformungen nicht planmäßig berücksichtigt
      • Gefälle: zulässige Maßtoleranzen nicht planmäßig berücksichtigt
      • Holzschalung: Mindestdicke nicht eingehalten
      • Schalung aus Holzwerkstoffen Mindestdicke nicht eingehalten
      • Schalung aus Holzwerkstoffen Materialeignung nicht nachgewiesen
      • Stahltrapezprofile: Mindestdicke bei K1 0,88mm, K2 1mm nicht eingehalten
      • Wärmedämmung: Nachweis der mechanischen Befestigung
         
    • Pfannendach
      • Windsogberechnung mit Anzahl und Positionierung der Sturmklammern
      • Mindestdachneigung/Unterdach
      • Trittsteine: für Schornsteinfeger
         
  • Typische Material-/Funktionsfehler
     
    • Pfannendach
      • Material Beschädigungen: Sichtprüfung Ø 7 mm
      • Beschädigungen der Unterspannung: Traufpfannen Sichtprüfung, insbesondere im Traufbereich
      • Materialprüfung der Unterspannung: Herstellervorschrift Bauaufsichtliche
        Zulassung, diffusionsoffen bei Vollsparrendämmung
         
    • Flachdach-Abdichtungen
      • Wärmedämmung: Dämmstärke, WLG nicht ausreichend

&nbs

  • Typische Ausführungsfehler
     
    • Pfannendach
      • Verlegung nicht nach Verlege-Anleitung
      • Verklammerung nicht vorhanden
      • Traufe: Traufpfannen ohne Einstand in die Dachrinne
      • Traufe: Pfannenschutt und Sackbildung nicht beseitigt
      • Traufe mit Unterspannung: Nackenblech nicht vorhanden 
      • Entwässerungsmöglichkeit der Unterspannung in die Rinnen nicht fachgerecht,
        kein freier Abfluss, Sackbildung, kein Anschluss an Traufblech
      • Kehlrinnen: Dichtigkeit nicht gegeben
      • Unterlüftung: Zuluft Traufbereich, Abluft Firstbereich nicht ausreichender freier Querschnitt
      • Folienrinne: Anschluss bei Dachdurchdringungen auf der Firstseite nicht vorhanden
      • Dachflächenfenster: fehlerhafter Einbau, firstseitig keine durchgehende Folienrinne, keine Entwässerung in die benachbarten Sparrenfelder, keine seitlich Folienaufkantung mit Anschluss an Fensterzarge
      • Gaubendächer: falscher oberseitiger Pfannenanschluss an Steildach
        – freie Entwässerung der Unterspannbahn auf das Gaubendach nicht gewährleistet
         
    • Flachdach
      • Anschlusshöhen entsprechend Gefälle nicht eingehalten
      • Flachdacheinläufe nicht vertieft gegenüber der Umgebungsfläche
      • Flachdacheinläufe Anzahl nicht ausreichend
      • Flachdacheinläufe Material- Herstellervorschrift Material-Unverträglichkeit Flansch/Abdichtung
      • Notentwässerung Speier nicht vorhanden
      • Bitumen-Dachbahnen Schweißraupen nicht sichtbar
      • Nahtüberlappung nicht eingehalten Längsrichtung/Querrichtung für verschiedene Dachbahnen.
      • Mindestfügebreite bei Kunststoffbahnen nicht eingehalten
      • Durchdringungen Mindestabstand zu benachbarten Bauteilen nicht eingehalten
      • Durchdringungen Einfassung nicht ordnungsgemäß mit Aufkantung hergestellt.
      • Gefälle in der Fläche nicht eingehalten
      • Gefälle in Kehlen nicht eingehalten
      • Wärmedämmung nicht druckfest, nachgiebig
      • Wärmedämmung Mineralfaserdämmung im Bereich von Brandwänden
        nicht vorhanden
      • Bewegungfugen Ausführung nicht entsprechend Beanspruchung
      • Oberflächenschutz nichtausreichend
      • Maßnahmen zur Windsogsicherung nicht ausreichend
      • Bekiesung Kiesfangleisten nicht mechanisch befestigt
      • Balkone Lage der Balkonabläufe nicht im Belag markiert
      • Balkone Notüberlauf nicht vorhanden.
      • Balkone Entwässerung gemeinsam über die Dachentwässerung
      • Sekuranten: Anschlagvorrichtungen nicht vorhanden
      • Sekuranten: Anschlagvorrichtungen statisch nicht nachgewiesen

Zimmerei / Holzbau

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung / Erforderliche Unterlagen
     
    • Dachneigung nicht gem. Planung, Mindestdachneigung
    • Lattenabstand nicht gem. Planung, Trauflatte nicht in richtiger Position
    • Firstachse, Gebäudeachse
    • Gauben nicht in richtiger Position
  • Typische Material-/Funktionsfehler
     
    • Holzquerschnitte nicht entsprechend der Statik
    • Verbindungsmittel nicht entsprechend Statik
    • Holzgüte und Schnittklasse nicht entsprechend Ausschreibung
    • Holzart nicht gem. Ausschreibung
    • Bekleidungen: Profilierung nicht entsprechend Ausschreibung
    • Außenwandbekleidungen erforderliche Brettdicke 18 mm DIN 18334
    • Außenwandbekleidungen: Wahl der Befestigungsmittel
    • Werkseitige Imprägnierung Herstellernachweis
    • Örtliche Schnittkanten nicht nachimprägniert
  • Typische Ausführungsfehler
    • Konstruktiver Holzschutz: Abstände von Spritzwasserzonen nicht eingehalten
    • Windrispenbänder nicht ordnungsgemäß verspannt
    • Ausklinkungen: unzulässige Querschnittsschwächung
    • Insektengitter: nicht vorhanden 
    • Dachüberstand nicht parallel und gleichmäßig
    • Außenwandbekleidung als Boden-und Deckelschalung seitl. Überstand nicht ausreichend
    • Außenwandbekleidungen: Verankerung am Untergrund, Traglattenabstände
    • Außenwandbekleidungen: Oberflächenebenheit
    • Treppen: bauaufsichtliche Zulassung erforderlich und nicht nachgewiesen
    • Riffelholzdielenbeläge: Nicht aufnehmbare Holzroste, Bohrlöcher nicht vorgebohrt, Schrauben mit selbstschneidendem Gewinde, Dielenabstände nicht eingehalten

Klempnerarbeiten

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Fehlende Bemessung/Planung der Regenfallleitungen, Dachrinnengröße, Notentwässerung
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Dachrandabschlüsse: Mindestmaterialstärke Zinkblech/Kupferblech nicht ausreichend.
    • Dachrinnen: Dimensionierung und Abstand Rinnenhalter nicht ausreichend
    • Dachrinnen: Dilatationsausgleich fehlt
    • Dachrinnen: Gefälle nicht ausreichend/nicht vorhanden
    • Regenfallrohre: Dimensionierung nicht ausreichend
    • Dachentwässerung von Balkon-, Loggien und Terrassenentwässerung nicht getrennt

&nbs

  • Typische Ausführungsfehler
     
    • Kappleisten
    • Anpressdruck durch Verschraubung nicht vorhanden/nicht ausreichend
    • Anschlusshöhe an Wand nicht ausreichend
    • Anschlusshöhe im Fenster-/Türbereich nicht ausreichend
    • Mauerabdeckungen: Dilationsausgleiche nicht vorhanden
    • Dachrandanschlüsse: vertikaler Überhang nicht ausreichend
    • Dachrandanschluss: seitlicher Überstand nicht ausreichend
    • Aufkantungen im Bereich aufgehender Bauteile und hinter Vertikalverkleidungen nicht ausreichend: Anschlusshöhe und dreidimensionale Schlüssigkeit
    • Dachrinnen aus Zinkblech unter bituminösen Dächern: Schutzanstrich nicht vorhanden
    • Regenfallrohre: Abrutschsicherung nicht vorhanden.
    • Regenfallrohre: Standrohr nicht vorhanden
    • Blech-Fensterbänke: Außengefälle nicht ausreichend
    • Fensterbänke: Abstand der vorderen Abkantung vom Bauwerk nicht ausreichend
    • Fensterbänke: Aufkantung dreidimensional nicht schlagregendicht
    • Fensterbänke: Aufkantungsandichtung an Fenster-Blendrahmen nicht gesichert gegen Hinterläufigkeit
    • Fensterbänke: Dilatationsmöglichkeiten nicht vorhanden
    • Dilatationsausgleich
    • eingeklebte Einfassungen, Winkelanschlüsse, Rinneneinhänge und Schettrinnen, Strangpressprofile
    • außerhalb wasserführender Ebenen Mauerabdeckungen, Dachrandabschlüsse, innen liegende, nichteingeklebte Dachrinnen über 500 mm
    • außerhalb wasserführender Ebenen bei Stahl
    • Scharen von Dachdeckungen und Wandbekleidungen sowie innen liegende, nichteingeklebte Dachrinne mit Zuschnittsbreite unter 500 mm und Hängedachrinnen mit Zuschnitt über 500 mm bei Stahl
    • wie vor, jedoch bei Stahl Tabelle 1
    • Hängedachrinnen mit Zuschnittsbreite bis 500 mm
    • Einzuklebende Metallanschlüsse Klebefläche nicht ausreichend
    • Einzuklebende Metallanschlüsse: Verklebung bei Längen über 3 m – ohne indirekt Befestigung
    • Blechbekleidung: Untergrund Anforderungen an Schalung nicht umgesetzt.

E-Learning | Grundlagen: Bauphysik

Erforderliche Grundlagenkenntnisse zu physikalischen Einwirkungen auf Bauteile und Baustoffe, die bei der Planung und Konstruktion von Bauwerken berücksichtigt werden müssen.

Grundlagen: Schallschutz

  • Luftschalldämmung von Wänden
  • Luft- und Trittschalldämmung von Decken
  • Schallschutz beim Treppenhaus
  • Schallschutz bei haustechnischen Anlagen
  • Schutz gegen Außenlärm

Grundlagen: Wärmeschutz

  • Physikalische Größen, Formelzeichen, Einheiten und Indizes
  • Temperatur
  • Wärmetransport.
  • Wärmedurchgangswiderstand und Wärmeleitfähigkeit von Baustoffen
  • Lüftung in Wohnungen
  • Wärmeschutz von Bauteilen
  • Wärmebrücken
  • Mindestwärmeschutz

Grundlagen: Feuchteschutz

  • Feuchtespeicherung
  • Mechanismen von Feuchtetransport
  • Bautechnischer Feuchteschutz

Grundlagen: Brandschutz

  • Ordnungen und Normen im Brandschutz
  • Brandverlauf
  • Brandverhalten von Bauteilen
  • Brandnebenwirkungen auf Bauteile
  • Maßnahmen im vorbeugenden Brandschutz

Präsenzseminar: Bauphysik

Themen und Inhalte:

Brandschutz, Wärmeschutz, bauphysikalischer Feuchteschutz

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Nicht Beachtung der Auflagen im Brandschutzgutachten oder der Anforderungen an Brandschutz der LBauO. Insbesondere:
       
      • Anforderungen an Brandverhalten tragender Bauteile LBauO
      • Erforderliche Rettungswege LBauO,
      • Erforderliche Brandschutzeinrichtungen
      • Erforderliche Flächen für die Feuerwehr
      • Blitzschutz
      • Organisatorischer Brandschutz
      • RWA-Klappen, Entrauchungsanlage Auflagen Baugenehmigung
      • Sprinkleranlage
      • Rauchmeldeanlage
      • Brandmeldeanlage
      • Brandabschottungen
      • Rettungsweg, Fluchtwegbeschilderung, Notbeleuchtung
         
    • Fertigstellungsbescheinigung fehlt
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
     
    • RWA-Klappen Funktionsprüfung
    • Funktionsprüfung Rauchmeldeanlage
    • Nicht geeignete Brandschutztüren und -Tore
    • Funktionsprüfung Fluchtwegbeschilderung
    • Funktionsprüfung Notbeleuchtung
       
  • Typische Ausführungsfehler
     
    • BMA: Telefonleitung nicht aufgeschaltet
    • Leitungen: Durchdringungen von Brandabschnitten nicht abgeschottet
    • Lüftungsleitungen: Brandschutzklappen bei Durchdringungen von Brandabschnitten nicht vorhanden.
    • Brandschutzverglasung ohne Zertifikat und Prüfstempel
    • Brandwände: nicht über Dach geführt
    • Brandlasten: Vorgaben gem. Brandschutzkonzept nicht eingehalten
    • Deckenbekleidung: nicht gem. Brandschutzkonzept
    • Wandbekleidung: nicht gem. Brandschutzkonzept
    • Bodenbeläge: nicht gem. Brandschutzkonzept
    • Wohnungstrennwände: Dachlattung nicht getrennt
    • Feuerlöscher nicht ausreichend vorhanden
    • Feuerlöschleitungen trocken: nicht gem. Planung
    • Feuerlöschleitungen nass: nicht gem. Planung
    • Brand- und Rauchschutztüren erforderliche Qualität nicht vorhanden

Wärmeschutz und bauphysikalischer Feuchteschutz

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Lüftungskonzept
    • Wärmebedarfsberechnung Heizung
    • Blower Door Messung
    • Wärmeschutznachweis / Energieausweis
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Funktionsprüfung Heizung und Heizkörper
    • Funktionsprüfung Lüftung, Fensterpfalzlüfter oder natürliche Lüftung
       
  • Typische Schäden
    • Schäden in Folge hoher Luftfeuchtigkeit, Feuchteerzeugung, Wasserdampfabgabe.
    • Schäden in Folge zu niedriger Raumtemperatur bzw. nicht ausreichender Beheizung.
    • Schäden in Folge von Auswirkungen von Außenklima auf das Raumklima bzw. falsches Lüften
    • Schäden in Folge nicht ausreichender Luftwechselrate
    • Baufeuchtigkeit/Neubaufeuchte Aufsteigende Feuchtigkeit aus Untergeschossen
    • Feuchtigkeit in Folge von Wasserschäden
    • Zu niedrige Oberflächentemperaturen / Mindestwärmeschutz/Wärmebrücken
    • Baustoffeigenschaften (Sorption)
    • Bauphysikalische Vorgänge Diffusion, Konvektion, Strahlung, Speicherung.

E-Learning | Grundlagen: Gründung, Dränung, Abdichtung

Erforderliche Grundlagenkenntnisse zu physikalischen Einwirkungen auf Bauteile und Baustoffe, die bei der Planung und Konstruktion von Bauwerken berücksichtigt werden müssen.

Grundlagenkenntnisse zu Baugrund

  • Baugrund und Bodenmechanik
  • Wasserverhältnissen/Lastfälle,
  • Spannungszustandes im Untergrund
  • gering tragfähige Baugrundschichten, Weichschichten/Torf

Grundlagenkenntnisse zu Gründungen und Fundamente

  • Baugruben
  • Blockfundamente
  • Einzelfundamente
  • Flachgründungen
  • Fundamentplatten
  • Köcherfundamente
  • Pfahlgründung
  • Streifenfundamente
  • Tiefgründungen

Grundlagenkenntnisse Dränung

  • Ziele
  • Maßnahmen
  • Rohrdrainage
  • Bemessung von Drainagesystemen
  • Verlegung von Drainagerohren

Präsenzseminar | Gründung, Dränung, erdberührte Bauwerksabdichtung

Themen und Inhalte:

Typische Schäden und Mängel Gründung und Bauwerksabdichtung

Erdarbeiten
Kenntnisse zu typischen Schäden und Mängeln aus mangelhafter Gründung, unzureichender Abstützung, Setzung oder hydrologischen Einflüssen.
 

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/ Erforderliche Unterlagen
    • Entsorgungsnachweise für kontaminierten Boden/kontaminierte Erdtanks fehlt
    • Bodengutachten nicht vorhanden
    • Bodenklassen nichtzutreffend beschrieben
    • Überfahrten nicht gesichert oder nicht genehmigt
    • vorh. Grundleitungen nicht recherchiert
    • Trennung von Grundleitungen nicht erfolgt
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Angelieferte Füllböden nicht gem.LV
    • Falsche Bodenklasse, Verdichtungsfähigkeit, Sieblinie, Mutterbodeneigenschaften oder Sickerfähigkeit
    • Mutterboden nicht frei von Verunreinigungen
    • Schäden durch gering tragfähige Baugrundschichten
    • Schäden infolge von Zusammendrückung des Untergrundes bei Weichschichten/Torf
    • Schäden infolge Änderungen bei den Wasserverhältnissen:
    • Schäden infolge einer Änderung des Spannungszustandes im Untergrund
    • Schäden durch Unterfangungsmaßnahmen
    • Schäden durch Alterung (Holzpfähle/Holzrost) und Korrosionserscheinungen.
    • Schäden infolge von Erschütterungen.
    • Untersuchungsverfahren zur Schadensanalyse
    • Sanierungsverfahren
       
  • Typische Ausführungsfehler
    • Hinterfüllung von Arbeitsräume nicht fachgerecht verdichtet
    • Höhenlage von Hinterfüllungen nicht in Übereinstimmung mit Planung
    • Wasserhaltung nicht ordnungsgemäß ausgeführt
    • Evtl. umgebende Gebäude nicht ausreichend gesichert (Unterfangung)
    • Baugruben und Gräben nicht ausreichend gesichert
    • Vorhandene Leitungen nicht in ihrer planmäßigen Lage, Markierungsbänder nicht eingebaut
    • Dränage- und Revisionsschächte nicht ordnungsgemäß gesichert
    • Gehwegüberfahrten und Verkehrswege nicht wiederhergestellt
    • Schutzabdeckung der Baugrubensohle und der Böschungen nicht hergestellt
    • Absperrung der Baugrube nicht vorgenommen

Dränarbeiten

Kenntnis zu Dränarbeiten insbesondere die Kenntnis über Ursachen und Auswirkungen von Schäden und Mängeln an diesen Konstruktionen.

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/ Erforderliche Unterlagen
    • Dränage Erfordernis nicht geprüft.
    • Dränage nicht genehmigt
    • Ableitung des Dränwassers nicht geklärt
    • Baugrund: Beschaffenheit nicht bekannt
    • Grund- und Schichtenwasser nicht bekannt
    • Wasseranfall und Wasserstände nicht bekannt
    • Dränanlagen-Planung nicht vorhanden
    • Sicherung gefährdeter baulicher Anlagen nicht berücksichtigt
    • Sicherung gefährdeter Leitungen usw. nicht berücksichtigt
    • Sicherung gefährdeter Pflanzen usw. nicht berücksichtigt
    • Dränagewasser: Ableitung baurechtlich Abwassersatzung nicht geklärt
    • Dränagewasser: Entsorgung baulich nicht geklärt
    • Beweissicherung an Nachbargebäuden, Verkehrswegen, Bepflanzungen und Grundleitungen nicht erfolgt
    • Bepflanzungen und Vegetationsflächen: Schutzmaßnahmen und Bewässerung während der Wasserhaltung nicht gesichert
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Dränschicht: nicht versickerungsfähig
    • Dränagepumpe: keine Funktionskontrolle
    • Dränagepumpe: akustisches Alarmsignal im Störfall nicht sichergestellt
    • Dränagepumpe: optisches Alarmsignal im Störfall nicht sichergestellt
    • Dränagepumpe: Störmeldung an Service-Zentrale im Störfall nicht sichergestellt
    • Dränagepumpe: Kontrolle der Schwimmerhöhe nicht erfolgt
    • Dränagepumpe: Zwillingspumpe nicht ausgeführt
    • Dränageleitung: Nachweis der Eignung gem. zutreffender DIN für Gebäude nicht erbracht
    • Dränageleitung: Nachweis der Eignung gem. zutreffender DIN nicht erbracht
    • Dränageleitung: Nachweis der DIN 4095 Filterfestigkeit nicht erbracht
       
  • Typische Ausführungsfehler
    • Dränageleitung: Gefälle nicht ausreichend
    • Hochpunkt nicht 20 cm unterhalb Oberkante Betonsohle
    • Dränageleitung Rohrscheitel nicht unterhalb Oberkante Betonsohle
    • Dränageleitung nicht in Kiesbett eingelegt
    • Dränageleitung: nicht filterfest eingelegt
    • Dränageleitungen: Hochpunkt, Höhenlage und Gefälle nicht gem. Planung ausgeführt
    • Dränageplatten: nicht nach Herstellervorschrift montiert
    • Schutzplatten: Noppenplatten nicht nach Herstellervorschrift seitenrichtig montiert
    • Schutzplatten: Montage nicht nach vollständiger Aushärtung der Bitumendickbeschichtung erfolgt
    • Schutzplatten: Druckbelastung/ mechanische Beschädigung der Abdichtung nicht ausgeschlossen
    • Sickerschicht: Durchlässigkeit nicht ausreichend
    • Dränageplatten/Dränschicht: staufreie Entwässerung in die Dränageleitung nicht sichergestellt
    • Spülrohre: nicht an allen Richtungswechseln vorhanden
    • Spülrohre: Höchstabstand nicht eingehalten
    • Spülrohre: Durchmesser nicht ausreichend
    • Kontrollrohre: Durchmesser nicht ausreichend
    • Übergabeschacht: Revisionsfähigkeit nicht vorhanden
    • Dränageanlage: Protokoll über Funktionsfähigkeitsprüfung nicht vorhanden
    • Wartungs- und Bedienungsanleitungen nicht übergeben
    • Elektro-Schaltplan nicht übergeben
    • Beweissicherungen: Nachbegehungen nicht erfolgt

Abdichtungsarbeiten (Schwarze-Wanne)

Kenntnis der bei Alt- und bei Neubauten eingesetzten Abdichtungsmethoden insbesondere die Kenntnis über Ursachen und Auswirkungen von Schäden und Mängeln an diesen Konstruktionen.

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/ Erforderliche Unterlagen
    • Bodeneigenschaften/Sickerfähigkeit nicht bekannt
    • Grundwasser nicht bekannt 
    • Schichtenwasser nicht bekannt
    • Aufstauendes Sickerwasser nicht bekannt
    • Bemessungswasserstand nicht festgelegt
    • Bemessungswasserstand: Brüstungsabstand Kellerfenster nicht geplant
    • Dimensionierung der Abdichtung entsprechend Lastfall nicht geplant
    • Andichtungshöhe an aufgehende Bauteile nicht geplant
    • Andichtungshöhe an Schwellen nicht geplant
    • Andichtungshöhe Unterschreitung an Schwellen, flankierende Maßnahmen nicht geplant
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Bitumendickbeschichtung Trockenschichtstärke nicht für Lastfall geeignet
    • Dränschicht/Dränageplatten nicht geeignet
    • Nachträgliche Abdichtung Abdichtungssystem nicht geeignet
       
  • Typische Ausführungsfehler
    • Keine Hohlkehlausbildung, keine Sohlüberdeckung mit Abkantung
    • Oberer Abdichtungsanschluss an Außenwänden nicht hochgeführt, Höhenlage nicht korrekt im Hinblick auf Geländeniveau
    • Bewegungsfugen: nicht ordnungsgemäß abgedichtet
    • Durchdringungen: nicht ordnungsgemäß eingedichtet
    • Schutzschichten vor Außenwänden nicht vorhanden/ Beschädigungen der Abdichtung
    • Schutzfolie: nicht nach Herstellervorschrift verlegt (Noppenrichtung)
    • Lichtschächte: nicht in die Außenwandabdichtung formschlüssig integriert
    • Lichtschächte: rückstaufreie Entwässerung nicht sichergestellt
    • Lichtschächte: Brüstungshöhe der Kellerfenster über Lichtschachtsohle nicht ausreichend 
    • Nachträgliche Abdichtung WTA Merkblatt nachhaltige Wirksamkeit nicht sichergestellt
    • Ursachen typischer Schäden und Mängel bei der nachträglichen Abdichtung / WTA Merkblätter

E-Learning | Mauerwerk und Beton

Erforderliche Grundlagenkenntnisse über häufig verwendete/eingesetzte Baustoffe und Konstruktionen.
 

Grundlagen der Bautechnik: Rohbau

  • Maurerarbeiten, Mauerwerksarten, Innenwände Außenwände
  • Beton- und Stahlbetonarbeiten
  • Tragende und nicht tragende Bauteile
  • Randbedingungen/Verformungen
  • Nachweisverfahren, Stabilitätsbetrachtungen
  • Schwind- und Kriechprozesse bei Stahlbetonbauten

Präsenzseminar | Mauerwerk und Beton und weiße Wanne

Themen und Inhalte:

Mauerwerksbau

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Verblendüberbinder: fehlende bauaufsichtliche Zulassung, Prüfzeugnisse
    • Verblendabfangekonsolen: fehlende Tragfähigkeitsnachweis für Verwendungszweck
    • Verblendabfangekonsolen: fehlende bauaufsichtliche Zulassung, Prüfzeugnis
    • Mauerfugenbewehrung: fehlende bauaufsichtliche Zulassung/Prüfzeugnis für Verwendungszweck
    • Verblendfertigteilstürze: fehlender Tragfähigkeitsnachweis
    • Horizontalsperre: fehlende bauaufsichtliche Prüfzeugnis, fehlende Zulassung für den Verwendungszweck
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Steinfestigkeitsklasse: nicht gem. Statik
    • Stein-Rohdichte: nicht gem. Schallschutznachweis 
    • Schallschutz Wohnungstrennwände in einheitlicher Qualität nicht durchlaufend
    • Falsche Lagerung /Materialfeuchte zu hoch
    • Dämmmaterial: in der Gebäudetrennfuge nicht gem. Schallschutznachweis
    • Wärmeschutznachweis: U-Wert nicht gem. Planung / Wärmeschutznachweis
    • Wanddicken: nicht gem. Planungsvorgaben
    • Brandschutz: Steinmaterial nicht gem. Anforderung
    • Verblendsteine: Wasseraufnahmefähigkeit nicht gem. Vereinbarung, Druckfestigkeit nicht gem. Statik, Schlagregendichtigkeit, Abmessungen nicht gem. DIN 105, Veränderung des Fugenrasters
    • Verblendmauerwerk: Fugenbild, Fugenfarbe, Steinbeschädigungen, Kantenabplatzungen
    • Mauermörtel: Mörtelgruppe nicht gem. statischer Auslegung, Mauermörtel für Außenmauerwerk, Mörtelzusätze nicht auf Verwendungszweck abgestimmt – Mischöl, Luftporenbildner, Verzögerer, Frostschutz, Verblend-Fugenmörtel: Qualität gem. Voraussetzung
    • Verblendabfangekonsolen: Verankerungsmittel nicht auf Untergrund abgestimmt
    • Mauerfugenbewehrung nicht entsprechend Tragfähigkeitsnachweis
    • Richtlinie Flachstürze Vorgespannte Flachstürze Einbau
    • Auflagerbreite Vollfugige Übermauerung als Druckzone
    • Horizontalabdichtung: Folienstärke, Folienwahl
    • Wärmedämmung: WLG nicht gem. Wärmeschutznachweis, hydrophobe Eigenschaften nicht geeignet
  • Typische Ausführungsfehler
    • Überbindemaß nicht eingehalten
    • Verbandsregeln nicht eingehalten
    • Anschluss an benachbarte Bauteile – Verzahnung, Einbindung nicht kraftschlüssig
    • Nicht tragende Wände: Deckenluft Fugenkelle nicht vorhanden
    • Horizontalsperre nicht auf Mörtelbett Meißel verlegt
    • Lotrechtigkeit, Rechtwinkligkeit nicht eingehalten
    • Ebenmäßigkeit nicht eingehalten
    • Gebäudetrennfuge nicht frei von Schallbrücken
    • Materialverwendung nicht gem. planmäßigen Voraussetzungen
    • Höhenbezugspunkt nicht durch Bolzen unveränderbar für Nachfolgegewerke gesichert
    • Schwindmaßdifferenzen bei unterschiedlichen Materialien nicht konstruktiv berücksichtigt
    • Ringanker: Bewehrung nicht vorhanden
    • Betonfertigstufen Schallschutz zu Wänden nicht eingehalten
    • Sturzauflager nicht ausreichend dimensioniert
    • Sturzhöhen Unterkante nicht korrekt
    • Verblendfertigteilstürze: Verankerung an tragender Konstruktion nicht sichergestellt
    • Verblendfertigteilstürze: bei Verankerung des Sturzes an der dahinter liegenden Konstruktion und gleichzeitiger Gewölbewirkung des darüber liegenden Mauerwerks – horizontale Bewegungsfuge oberhalb des Sturzes nicht vorgesehen
    • Verblendmauerwerk Anzahl der Verblendschalenanker nicht ausreichend
    • Verblendmauerwerk Entwässerungsöffnungen für hinterlüftetes Mauerwerk nicht
      ausreichend
    • Verblendmauerwerk Entwässerungsöffnungen für Kerndämmung nicht ausreichend
    • Verblendmauerwerk Entwässerungsöffnungen nicht frei von Mörtel
    • Verblendmauerwerk: Z-Folie nicht bis Außenkante Verblendschale geführt
    • Verblendmauerwerk: Z-Folie nicht in Mörtel eingebettet
    • Verblendmauerwerk: Z-Folie im Sturzbereich nicht vorhanden
    • Verblendmauerwerk: vertikale Dehnungsfugen nicht vorhanden
    • Verblendmauerwerk: Dehnungsfugen nicht ordnungsgemäß verschlossen
    • Verblendmauerwerk: Rollschichten von Fensterbänken nicht gleichmäßig geneigt
    • Verblendmauerwerk: Sohlbänke nicht aus Vollsteinen
    • Verblendfertigteilstürze: Anschlussfugen im Auflager und Überdeckungsbereich nicht elastisch ausgeführt
    • Verblendmauerwerk: Verankerung der Konsolen nicht kraftschlüssig erfolgt
    • Verblendmauerwerk: Ausblühungen Auslaugungen vorhanden
    • Verblendmauerwerk: Gerüstlöcher, Fallrohranker, Außensteckdosen, AußenzapfsteIlen – nicht regendicht Verschlossen
    • Verblendmauerwerk: ZweischaIigkeit – thermische und hygrische Trennung nicht vorhanden
    • Verblendmauerwerk: Fensterbänke nicht thermisch getrennt
    • Verblendmauerwerk: Fußpunktentwässerung nicht sichergestellt
    • Stoßfugendicke: Soll-Abmessung 10 mm nicht eingehalten
    • Lagerfugendicke: Soll-Abmessung 12 mm nicht eingehalten
    • Dünnbettmörtel: Stoßfugen- und Lagerfugendicke Soll-Abmessungen nicht eingehalten
    • Verblendmauerwerk: Steine nicht aus 4 Paketen quergemischt

Stahlbetonbau

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Sichtbeton fehlende vertragliche Vereinbarungen über die Qualität der Sichtbetonoberflächen
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Vereinbarte / geplante Betongüte
    • Beton-Lieferschein als Nachweis über eingebaute Betongüte
    • Festigkeitsklasse, Zuschlag usw. nicht gem. Leistungsverzeichnis
  • Typische Ausführungsfehler
    • Bewehrung nicht gem. Bewehrungsplan eingebaut
    • Betonüberdeckung nicht ausreichend
    • Oberflächengefälle nicht ausreichend
    • Dehnungsfugen nicht fachgerecht mit Fugenbändern ausgeführt
    • Balkonplatten nicht mit planmäßiger Überhöhung eingebaut.
    • Balkonplatten: thermische Trennung zur Geschossdecke durch Isokörbe usw. nicht vorhanden
    • Schalungslöcher der Spannanker nicht fachgerecht verschlossen
    • Kanten nicht gebrochen
    • Fundamente nicht frostfrei gegründet
    • Sichtbeton Ansichtsflächen nicht gem. Leistungsbeschreibung, vereinbarter Muster- Referenzobjekte ausgeführt
    • Sichtbeton Sichtprüfung aus üblichem Betrachtersicht mit Abweichungen, z. B.: Referenzobjekte – Kiesnester – Mörtelreste – Rostspuren – willkürliche Anordnung von Schalungslöchern – starke Ausblutungen – starke Abzeichnung von Schüttlagen – starke Versätze an Stößen von Schalelementen – Ausbesserungen,
    • Sichtbeton Schalungsfugen Aufteilung nicht gem. Planung
       

Weiße Wanne

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Fehlende Planung / erhöhte Anforderungen
    • Statik, Rissbreitenbeschränkende Bewehrung
    • Betonrezeptur
    • Integration und rückstaufreie Entwässerung von Lichtschächten
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Mindestbauteildicke nicht eingehalten
    • Wassereindringwiderstand, Wasserzementwert w/z gem. Bauteildicke nicht eingehalten
    • Mindestdruckfestigkeitsklasse nicht eingehalten
    • Fugenabdichtungen: Verwendbarkeitsnachweis nicht erbracht
  • Typische Ausführungsfehler
    • Wasserundurchlässigkeit nicht eingehalten
    • Bewehrung zur Beschränkung der Rissbreite nicht eingebaut
    • Nachweis Begrenzung der Trennrissbreiten für Nutzungsklassen nicht erbracht
    • Fugenabdichtungen nicht fachgerecht mit Fugenblech/ Verpressschlauch /Dichtungsrohr /Fugenband ausgeführt
    • Anschlussmischung nicht hergestellt
    • Verpressschlauchenden nicht gesichert durch Verwahrdosen, Nagelpacker
    • Verpresste Injektionsschläuche Lage nicht gekennzeichnet
    • Abstandhalter, Schalungsanker nicht wasserundurchlässig verschlossen
    • Anschlussbauteile: Tiefgaragenrampen, Kelleraußentreppen, Lichtschächte nicht als integrative Bestandteile der Weißen Wanne hergestellt
    • Anschlussbauteile: Tiefgaragenrampen, Kelleraußentreppen, Lichtschächte: ohne druckwasserdichte Entwässerung

E-Learning | Innenausbau

Erforderliche Grundlagenkenntnisse über häufig verwendete/eingesetzte Baustoffe und Konstruktionen
 

Grundlagen der Bautechnik: Innenausbau

  • Putz- und Stuckarbeiten
  • Trockenbauarbeiten
  • Fliesen- und Plattenarbeiten
  • Estricharbeiten und Bodenbeläge
  • Fenster
  • Tischlerarbeiten
  • Parkett- und Holzpflasterarbeiten
  • Maler- und Lackierarbeiten, Beschichtungen und Bekleidungen
  • Bodenbelagsarbeiten
  • Fassaden

Grundlagen der Baustoffkunde: Innenausbau

  • Zement und Mörtel
  • Estrich und Ausgleichsmassen
  • Tiefengrund & Haftgrund
  • Putze, Gips und Spachtelmassen
  • Putzgewebe und Armierungen
  • Acryl und Silikon
  • Bauplatten
  • Trockenbauprofile
  • Innendämmung
  • WDVS & Fassadendämmung
  • Farben
  • Tapeten
  • Flüssigabdichtungen
  • Fliesen
  • Bodenbeläge
  • Fenster und Türen

Präsenzseminar | Innenausbau

Themen und Inhalte:

Trockenbauarbeiten

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Luftdichtigkeitsebene nicht definiert
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Einsatz von Feuchtraumplatten entsprechend Verwendungszweck
    • GKI: Installationsdurchgänge nicht abgedichtet
    • GKB Gipsplatten: Materialstärke gem. Schallschutznachweis
    • GKF Gipsfeuerschutzplatten: Material gem. Brandschutzanforderungen
    • Nassräume: Beplankung als Untergrund Herstellervorschrift für Wandfliesen zweilagig
    • Schallschutzwände: Aufbau gem. schalltechnischer Berechnungen
    • Gipsplatten: falsche Lagerung
       
  • Typische Ausführungsfehler
    • Deckenbekleidung Befestigungsabstände und Anzahl nicht eingehalten
    • Ständerwände: Befestigungsabstände und Anzahl nicht eingehalten
    • Plattenstöße: nicht vertikal und horizontal von Türecken ausgehend (Herstellervorschrift)
    • Schnittkanten-Stöße: für die Spachtelung mit Vario-Spachtel nicht V-förmig aufgeweitet
    • Türen: keine verstärkten Ständerprofile vorhanden
    • Türen: Sturzprofil nicht vorhanden 
    • Wohnungstrennwände: Steckdosen gegenüberliegend eingebaut
    • Ständerwände: oberer Anschluss an Stahlbetondecke nicht gleitend hergestellt
    • Bauteilanschlüsse: scharfkantige Trennung als Scheinfuge nicht vorhanden
    • Abseiten und Dachschrägen: Wärmedämmung gegen Luft nicht
      hinterspülsicher angebracht
    • Abseiten und Dachschrägen: Dampfsperre/Luftdichtigkeitsebene nicht dichtschließend
      angeschlossen
    • Luftdichtigkeitsfolie: Unterbrechungen nicht abgedichtet: Steckdosen, Lampenauslässe,
      Installationen
    • Fensteranschluss: luftdichter Verschluss der Konstruktionsfuge nicht hergestellt
    • Abgehängte Decken: Konstruktionsverstärkung für Lampen usw. nicht vorhanden
    • Abgehängte Decken: Konstruktionsverstärkung für Windbeanspruchung nicht vorhanden
    • Ständerwände: Konstruktionsverstärkungen für Objekt-Anbauten usw. nicht vorhanden
    • Grenzabmaße: nicht eingehalten
    • Lotrechtigkeit, Winkligkeittoleranzen nicht eingehalten
    • Ebenheit: nicht innerhalb zulässiger Toleranzgrenzen 

 

Estricharbeiten

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Heizestrich, Aufheizprotokoll, Kontrolle fehlt
    • Fugenplan fehlt
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Estrich-Festigkeitsklasse: nicht entsprechend Tragfähigkeitsvoraussetzung
    • Dämmstoffmaterial: nicht entsprechend planmäßiger Voraussetzung
    • Estrichvergütung: nicht vertragsgemäß
    • Verbundestrich: dampfdichte Beläge als Oberbelag vorgesehen, Untergrund: junger Beton
       
  • Typische Ausführungsfehler
    • Ebenheit: Abweichung von vorgeschriebenen Toleranzen
    • Höhenlagen abweichend
    • Estrichstärke Einbau-/Mindestdicken nicht eingehalten
    • Oberfläche nicht kratzfest
    • Randstreifen: nicht umlaufend an allen Stützen, Wänden, Metallzargen usw. vorhanden
    • Schallbrücken vorhanden
    • Keine Rechtwinkligkeit im Fugenbild 
    • Gefälle: zu Bodeneinläufen und Rinnen nicht hergestellt
    • Aufschüsselung vorhanden
    • Estrichentmischung, Kiesnester vorhanden
    • Anschlagschiene nicht vorhanden
    • Kantenschutzschiene nicht vorhanden
    • Revisionsrahmen nicht vorhanden
    • Bodeneinläufe gem. Planung nicht vorhanden
    • Faserarmierter Estrich: Kunststoff- Fasern nicht vorhanden
    • Heizestrich, Dämmstoff: Zusammendrückbarkeit, Heizestrich Nenndicke oberhalb
      der 45 mm DIN 18353, Heizleitungen nicht ausreichend
    • Fugen und Fugenplanung, Keine Trennfugen in den Türöffnungen, Keine Trennfugen an Wandvorsprüngen, Keine Trennfugen Übernahme von Unterkonstruktion, Trennfugen Rechtwinkligkeit, Geradlinigkeit nicht beachtet, Scheinfugen, Schwindfugenanordnung, Trennfugen unter aufgesetzten leichten Trennwänden

 

Putz- und Stuckarbeiten

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Putzsystem: Prüfung der Eignung für Verwendungszweck
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Putzsystem nicht gem. Leistungsbeschreibung
    • Putzstärken: Außenputz, Innenputz, Mindeststärke, mittlere Putzstärke nach Putzart
       
  • Typische Ausführungsfehler
    • Keine Haftung/ Falsche Untergrundvorbereitung
    • Hohlstellen
    • Ebenmäßigkeit Toleranzen nicht eingehalten
    • Winkligkeit, Lotrechtigkeit nicht eingehalten
    • Winkligkeit bei Fensterleibungen nicht eingehalten
    • Oberflächenglättung nicht gem. Leistungsbeschreibung
    • Gerüstlagen, Arbeitsansätze sichtbar
    • Putzrisse vorhanden

Maler- und Lackierarbeiten

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Untergrundprüfung
    • Vereinbarte Beschaffenheit/Ausschreibung
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Untergrundprüfung und Vorbehandlung
    • Grundierung: auf Untergrund und Beschichtung nicht abgestimmt
    • Beschichtungsstärken innerhalb des Aufbaus nicht entsprechend Vereinbarung/Ausschreibung
    • Beschichtungsaufbau: Stoffe des Beschichtungssystems nicht vom selben Hersteller
    • Beschichtungsaufbau: Reihenfolge nicht gem. Herstellervorschriften
    • Farbgebung: Helligkeitsgrad nicht auf Untergrundmaterial abgestimmt
    • Farbgebung: nicht gem. Vorgabe/innerhalb der Grenzwertmuster
    • Oberfläche/Struktur nicht gem. Vorgaben/Vereinbarung
  • Typische Ausführungsfehler
    • Beschädigungen, Verschmutzungen, Kantenausbrüche
    • Fehlender Farbauftrag an unzugänglichen Stellen, wie oberer Anschluss von Türzargen und hinter Heizkörpern usw.
    • Konturen, Kanten- und Linienführung scharfkantig beschnitten
    • Angrenzende Flächen nicht sauber abgeklebt
    • Schutzabklebung nicht materialverträglich mit dem Untergrund
    • Schutzabklebung nicht restlos und ohne Rückstände und Beschädigungen entfernt
    • Fremdgewerke nicht durch Schutzabdeckungen ordnungsgemäß geschützt
    • Beschichtungsoberfläche nicht ebenmäßig
    • Beschichtungsoberfläche Pinselstrich erkennbar
    • Beschichtungsoberfläche mit Lauf- und Tropfnasen
    • Beschichtungsoberfläche mit Einschlüssen, Haaren, Insekten
    • Beschichtungsoberfläche mit Blasenbildung
    • Balkonbeschichtung: Rutschfestigkeit nicht vorhanden
    • Balkonbeschichtung: Aufkantung an aufgehende Bauteile nicht ordnungsgemäß
    • Balkonbeschichtung: Verarbeitungstemperatur nicht eingehalten
    • Balkonbeschichtung: Untergrundprüfung und Vorbereitung nicht erfolgt
    • Balkonbeschichtung: Blasen, Risse und Einschlüsse
    • Balkonbeschichtung: Geländerfüße nicht ordnungsgemäß eingefasst
    • Balkonbeschichtung: freie Plattenstirnseiten beschichtet
    • Balkonbeschichtung: untere Tropfkante an der Stirnseite nicht hergestellt
    • Balkonbeschichtung: Balkonunterseite nicht diffusionsoffen beschichtet
    • Konstruktiver Witterungsschutz nicht berücksichtigt
    • Außenbauteile, Kantenführung nicht ausgerundet

       

Tapezierarbeiten

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Untergrundprüfung
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Material nicht für Untergrundbeschaffenheit geeignet
    • Material nicht für Verwendungszweck geeignet
    • Vorgesehene Schichtenfolge nicht fachgerecht
    • Tapete nicht gem. Leistungsbeschreibung
    • Farbbeschichtung nicht gem. Leistungsbeschreibung
    • Farbtöne, Helligkeit nicht gem. Leistungsbeschreibung/Bemusterung
       
  • Typische Ausführungsfehler
    • Untergrundvorbehandlung nicht erfolgt
    • Konturen, Kanten- und Linienführung nicht scharfkantig beschnitten
    • Tapete: Deckenanschluss nicht scharfkantig
    • Tapete: Fußleistenanschluss nicht scharfkantig
    • Tapete: Anschluss an Durchdringungen, Türzargen usw. nicht scharfkantig
    • Tapete: nicht „Auf Stoß“ / nicht fugenlos
    • Tapete: Überlappungsstoß / Kanten nicht parallel
    • Tapete: Musterraporte im Stoßbereich nicht aufgenommen
    • Tapete: Musterraporte in Raumecken nicht aufgenommen
    • Gipskarton an Massivbauteile: Fugenschnitt nicht erfolgt
    • Gipskarton an Massivbauteile: Anschlussversiegelung nicht hergestellt
    • Türzargenanschluss nicht versiegelt
    • Bekleidungsanschlüsse nicht versiegelt
    • Fußleistenanschlüsse nicht versiegelt
    • Ichselbereiche nicht versiegelt
       

Fassadenarbeiten / Wärmedämm-Verbundsysteme

  • Typische Fehler bei der Grundlagenermittlung/Erforderliche Unterlagen
    • Planung Verdübelung
    • Protokoll über Dübelauszugsversuche
    • Planung Fugen
    • Untergrundvorbereitung
    • Bauaufsichtliche Zulassung
    • Wärmeschutznachweis
       
  • Typische Material-/Funktionsfehler
    • Dämmstärke und Material nicht gem. Leistungsbeschreibung und
      Wärmeschutznachweis
    • Dämmmaterial nicht gem. Brandschutzanforderung
    • Systemaufbau und Materialien nicht gem. Zulassung/ Prüfzeugnis oder
      Leistungsbeschreibung
    • Korndurchmesser nicht gem. Leistungsbeschreibung
    • Verdübelung nicht gem. Prüfzeugnis
    • Verdübelung Anzahl nicht gem. Prüfzeugnis
    • Sockeldämmung nicht wasserfest
       
  • Typische Ausführungsfehler
    • Dübellagen verputzt sichtbar
    • Risse in der Oberfläche
    • Armierungsgewebe Einbau nicht im äußeren Drittel
    • Armierungsgewebe nicht nach System und nicht imprägniert
    • Aufbrennsperre nicht aufgetragen
    • Verarbeitungstemperaturen nicht eingehalten
    • Oberflächenstruktur: Ziel gem. Leistungsbeschreibung nicht erreicht
    • Farb-/Strukturunterschiede im Bereich von Gerüstlagen erkennbar
    • Fenster: diagonale Zusatzarmierung im Bereich der Ecken nicht vorhanden
    • Brandriegel nicht vorhanden
    • Außenfensterbank Enden/Kappen eingeputzt
    • Außenfensterbank keine Neigung nach außen
    • Außenfensterbank: Auskragung nicht ausreichend
    • Kein vorkomprimiertes Fugenband im Bereich von Bauteilanschlüssen verarbeitet (Blendrahmen, Türzargen, Blechanschlüsse, Fensterbänke)
    • Dämmplatten nicht im Verband verlegt / Dämmplatten mit Kreuzfugen verlegt
    • Klebemörtel: generelle Maximaldicke nicht eingehalten
    • Klebemörtelauftrag nicht ausreichend
    • Verdübelung Teller nicht oberflächenbündig mit Dämmplatte
    • Sockel ohne Tropfprofil ausgeführt
    • Sockelabdichtungsführung nicht gem. Herstellervorschriften
    • Sockel nicht gegen Spritzwasser und Feuchtigkeit geschützt
    • Gerüstankerlöcher nicht ordnungsgemäß verschlossen
    • Türöffnungen und Schwellen nicht dreidimensional abgedichtet

Gutachterprüfung

Gutachter für Schäden an Gebäuden
mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation

Nach der erfolgreichen Teilnahme am Kernstudium kann eine Gutachterprüfung des TÜV Rheinland abgelegt werden.

Die Prüfung besteht aus insgesamt 3 Prüfungsabschnitten:

  • Erstellung eines Gutachtens zu einem virtuellen Schadensfall
  • schriftliche Theorieprüfung
  • mündliches Fachgespräch
     

Zu diesen Abschlüssen erhalten Sie:

  • Das TÜV Zertifikat PersCert
  • Option zum Erwerb des begehrten TÜV-Signets
     

Prüfungsgebühren:

599,00 € Netto
712,81 € Brutto inkl. ges. MwSt.

Step 3 | Zertifzierung gemäß DIN EN ISO/IEC 17024
Bildungsziel: zert. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden

Prüfungsworkshop - Schäden an Gebäuden

Intensive Prüfungsvorbereitung auf die Prüfung gemäß DIN EN ISO/IEC 17024

Inhalt

  • Berechnung von Fallbeispielen
  • Berecnung von Musteraufgaben
  • Analyse von gutachterlichen Stellungnahmen
  • Themenquerschnitt aus dem Anforderungsprofil der Zertifizierungsstelle

Sachverständiger (DIN EN ISO/IEC 17024)

Step by Step zum Sachverständigen:
Sachkundiger - Gutachter - Sachverständiger

Der zertifizierte Sachverständige gemäß DIN EN ISO/IEC 17024

genießt europaweite Anerkennung. Das Niveau der Zertifizierung liegt auf gleicher Höhe wie das der öffentlichen Bestellung und Vereidigung in Deutschland.

Selbstverständlich müssen die allgemeinen Voraussetzungen, dass der Sachverständige in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebt und nicht vorbestraft ist, erfüllt sein.

Zum Erwerb des Sachverständigentitels wird als Vorbereitung auf die Prüfung, nach dem Erwerb der Sachkunde und dem Gutachter, ein Prüfungsworkshop angeboten.

Dieser setzt sich zusammen aus einem 2-Tages-Seminar, bei dem ein Mustergutachten erstellt und berechnet wird, sowie einem 4-Tages-Seminar, bei dem alle Fachthemen der Lehrgangsreihe wiederholt und in Form von Musterfragen bearbeitet werden.


Qualitätsüberwachung

In der Folgezeit unterliegt der Zertifizierte einem Überwachungsverfahren.

Es werden mindestens 3 Tage Weiterbildung pro Jahr nachgewiesen und es werden 1-mal zur Mitte der Zertifi­katslaufzeit weitere Gutachten überprüft.

Sachverständiger (gemäß DIN EN ISO/IEC 17024)

Zertifizierter Sachverständiger gemäß DIN EN ISO/IEC 17024

Nach erfolgreichem Abschluss der Lehrgangsreihe ist je nach Qualifikation die Teilnahme an der Zertifizierungsprüfung gemäß DIN EN ISO/IEC 17024 möglich.
Zu den genauen Prüfgebühren kann keine Aussage getroffen, da Diese je nach den Modalitäten der jeweiligen Prüfstelle variieren.

Anmeldung zur Prüfung
Bitte wenden Sie sich zwecks Prüfungsanmeldung direkt an die jeweilige Prüfstelle.
Eine Liste der Prüfstellen finden Sie auf der Homepage des Dakks
Bei Unklarheiten berät Sie gern unsere Kundenberaterin.

Frau Melanie Kussatz
Email: melanie.kussatz@sv-akademie.de
Durchwahl: 02461 981 81 - 0


Der gesamte Lehrgang:  Mauerwerk und Beton ist ebenfalls als PDF erhältlich.

Lehrgang: Schäden an Gebäuden

Lehrgangkosten:


Step 1 | Grundlagenseminar und Sachkundeprüfung



GS: Grundlagenseminar

1.999,00 € netto
2.378,81 € inkl. 19% MwSt.

Sachkundeprüfung
299,00 € netto | 355,81 € inkl. ges. MwSt.


Step 2 | Kernstudium und Gutachterprüfung


W1: Sachverständigenwesen

Präsenzseminar
1.375,00 € netto
1.636,25 € inkl. 19% MwSt.



M1: Bauphysik

Präsenzseminar & E-Learning
1.600,00 € netto
1.904,00 € inkl. 19% MwSt.

Hausübung & Kontrolle
120,00 € netto | 142,80 € inkl. ges. MwSt.



M2: Gründung, Dränung, erdberührte Bauwerksabdichtung

Präsenzseminar & E-Learning
1.600,00 € netto
1.904,00 € inkl. 19% MwSt.

Hausübung & Kontrolle
120,00 € netto | 142,80 € inkl. ges. MwSt.



FM3: Klempnerei, Holzbau und Dächer

Präsenzseminar & E-Learning
1.600,00 € netto
1.904,00 € inkl. 19% MwSt.

Hausübung & Kontrolle
120,00 € netto | 142,80 € inkl. ges. MwSt.



FM2: Innenausbau

Präsenzseminar & E-Learning
1.600,00 € netto
1.904,00 € inkl. 19% MwSt.

Hausübung & Kontrolle
120,00 € netto | 142,80 € inkl. ges. MwSt.



FM1: Mauerwerk und Beton

Präsenzseminar & E-Learning
1.600,00 € netto
1.904,00 € inkl. 19% MwSt.

Hausübung & Kontrolle
120,00 € netto | 142,80 € inkl. ges. MwSt.


Gutachterprüfung
599,00 € netto | 712,81 € inkl. ges. MwSt.

 

Step 3 | Zertifizierung gemäß DIN EN ISO/IEC 17024



Modul W5: Workshop

1.600,00 € netto
1.904,00 € inkl. 19% MwSt.

Sachverständiger gemäß DIN EN ISO/IEC 17024
1.700,00 € netto | 2.023,00 € inkl. ges. MwSt.

Buchen Sie den gesamten Lehrgang

Bei Buchung aller Lehrgangsmodule und Einhaltung der Zahlungsziele (i.d.R. 10 Tage nach Rechnungslegung) erhalten Sie 15 % auf die Lehrgangskosten.

Nutzen Sie diesen Preisvorteil und sparen Sie im Gegensatz zur Einzelbuchung
über 2.250,00 €
 


Prüfungsgebühren und Lernstandskontrollen sind nicht rabattier fähig.

Step 1 | Grundlagenseminar und Sachkundeprüfung


Sachkundeprüfung

299,00 € Netto

355,81 € inkl. 19% MwSt.


Step 2 | Kernstudium und Gutachterprüfung


Kontrolle der Hausübung (je Modul)

120,00 € netto
142,80 € inkl. 19% MwSt.

Lernstandskontrollen müssen durchgeführt werden bei den Modulen: M1, M2 sowie M3, FM1, FM2, FM3
Für das GS und das W1 finden keine Lernstandskontrollen statt.


Gutachterprüfung

599,00 € netto
712,81 € inkl. 19% MwSt.


Step 3 | Zertifizierung gemäß DIN EN ISO/IEC 17024


Prüfgebühren (ECC)

1.700,00 € Netto

2.023,00 € inkl. 19% MwSt.

Der Lehrgang: Schäden an Gebäuden
ist Maßnahmenzertifiziert und kann durch

- die Bundesagentur für Arbeit bzw. den Jobcentren

- der Rentenversicherung

- den Berufsgenossenschaften

im Falle der Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit vollständig gefördert werden.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an


Frau Melanie Kussatz

Tel.: 02461 981 81 - 0
Email: melanie.kussatz-NOSPAM-sv-akademie.de
 


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